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Aus dem Leben und Wirken eines Lercoaches
Analyse und Wege

Seit über 16 Jahren betreut mein Mann Schüler*innen aus ganz unterschiedlichen Schulbereichen. In der Regel hand,elt es sich um Schüler*innen aus weiterführenden Schulen, Gymnasien, Realschulen, Berufsschulen und der Erwachsenenbildung.
Die Schulsysteme sind leider am Limit
und viel zu oft sind die Erwartungen so hoch, dass die Schulen sie nicht erfüllen können. Oft sind einfach zu viele Schüler*innen in einer Klasse, viel Unterricht fällt wegen Lehrermangels aus und die Schulen sind teilweise in sehr desolaten Zuständen.
Bildung ist ein wichtiges Gut, dass die Zukunft unserer Kinder auf einen Weg bringen soll, auf dem sie selbstverantwortlich handeln und ihren Lebensunterhalt verdienen sollen,- schon allein um die Systeme des Staates aufrechtzuerhalten. Aber wir sind noch weit davon entfernt, dass Bildung wirklich allen zugänglich ist, in der Form, dass Talente gefördert werden. Egal, ob ein akademischer Weg eingeschlagen werden soll oder eine fundierte Ausbildung im Handwerk oder der Industrie absolviert werden soll, es hängt ganz viel vom finanziellen Rückhalt der Kinder ab. Das ist schonmal ein Punkt auf dem großen Zettel.
In den Schulen fällt durch den Lehrermangel oft Unterricht aus. Zuerst werden die Fächer, die musisch orientiert sind, wie Kunst und Musik ausfallen lassen, dann kommt der Sport. Der Unterricht ist, wenn man 30 Schüler zu bewerkstelligen hat, für viele Lehrer eine echte Herausforderung und die Kinder bleiben oft genug auf der Strecke. Kann der Lehrer sich nicht kümmern, dann muss halt jeder Schüler selber sehen.
Zu Hause gehts dann weiter, denn die Betreuung von Hausaufgaben überfordert viele Eltern. Meistens gehen beide arbeiten, um die Familie durch den Monat zu bringen. Überforderte Eltern treffen auf überforderte Kinder und dann ist guter Rat teuer. Kinder haben außerdem Terminkalender, da wird einem übel. Ich sehe regelmäßig, wie mein Mann vor seinem Kalender sitzt, um seine Schüler*innen zu verteilen, - unter Berücksichtigung von Schulalltag, Hobbys, Sport und anderen Aktivitäten. Wie oft hat er den Wochenplan stehen und ein Kind hat plötzlich andere Termine oder ist krank geworden. Umdisponieren ist da leider Alltag, oft auch sehr kurzfristig und immer mit Aufwand verbunden.
Mein Mann unterrichtet hauptsächlich in Präsenz bei den Kindern zuhause. Das hat den Vorteil, dass sie ihr Umfeld haben und die benötigten Materialien zur Verfügung stehen (sollten). Auch die Eltern können so ein Auge darauf haben. Seit Corona ist Online auch eine Option, womit er sich sein Einzugsgebiet stark erweitern konnte. Auch das funktioniert wunderbar.
Ich erlebe oft, dass er mir berichtet, welche Anforderungen die Kinder heute bewerkstelligen und welche hohen Standards erfüllt werden sollen, was Inhalte und Umfang der Aufgaben angeht. Ja, es ist schwerer geworden, das Lernniveau ist auch angestiegen.
Allerdings kann ein Coaching nicht heißen, dass der Hauslehrer die Arbeit seiner Schützlinge übernimmt, sondern er möchte Kindern/Jugendlichen/ jungen Erwachsenen helfen, mehr Selbstbewusstsein zu bekommen, zu verstehen, was sie da lernen sollen und vor allem den Anschluss nicht zu verpassen. In Mathe kennt man das ja, denn wenn man die Bruchrechnung schon nicht verstanden hat, dann wird es schwierig bis unmöglich, in der Folge am Ball zu bleiben. Lernlücken müssen also geschlossen werden. Ebenso ist es bei Sprachen und einfach allen Fächern, in denen Wissen und Erkenntnis aufeinander aufbauen.
Also ist es erstmal wichtig, das
Vertrauen zu den Kindern aufzubauen und sie an ihre Lücken heranzuführen. Dass Kinder sagen können, wo sie Angst haben und den Überblick verlieren und jemanden an ihrer Seite wissen, für den es keine blöden Fragen gibt. Die Antworten entwickeln sich dann schneller, als man glauben mag.
Es ist aber auch notwendig,
kontinuierlich dran zu
bleiben und nicht nur im Ernstfall (Klassenarbeit, Prüfung) den Hauslehrer zu holen, um die Kastanien aus dem Feuer zu holen, sondern es ist eine Entwicklung zum selbstständigen Denken und Handeln und zwischen den Arbeiten weiter zu machen, damit sich (Selbst-)Sicherheit einstellt.
Es ist die Aufgabe des Hauslehrers herauszufinden, wo der Schüler steht, was er nicht kapiert, wie er lernt, oder wie man ihm das Lernen schmackhaft machen kann. Was es heißt, zu verstehen und sein Wissen anzuwenden. Wie toll es ist, Erfolg zu haben, mit einer guten Note und endlich dem Lehrstoff folgen zu können. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung und -bildung. Ich hatte ein Gespräch mit einer Mutter, die freudig berichtete, wie ihr Kind sich verändert hat, seit mein Mann es unter seine Fittiche nahm, denn Eltern haben bei Teenagern bekanntlich eher nicht so den Stellenwert, wenn es um solche Themen geht wie schulische Leistungen und Anforderungen. Hatten wir selber ja auch schon so.
So habe ich über die Jahre schon so manche Verwandlung miterleben dürfen, Schulabschlüsse, Selbstreflexion und auch Ehrgeiz, den man unweigerlich braucht zur Erzeugung von Wissenshunger. Ich ziehe tief meinen Hut vor der Motivation, der Geduld und dem Fachwissen, das mein Mann mit in die Waagschale wirft, damit Kinder selbstbewusst und mit Freude der Bildung ihr Herz öffnen. Und das mit dem Herz, da ist die KI raus, was ein Glück.
In den Ferien für die Schule lernen? Klingt erstmal nach Verlust von Freizeit, aber
es ist eine Chance, eben die Lernlücken und Versäumnisse zu behandeln, damit das neue Schuljahr nicht im Bauchweh untergeht. Mein Mann kennt seine Pappenheimer*Innen und kann da sofort loslegen, bei Neuzugängen wird natürlich eine angemessene Diagnose gemacht und dann die Auf- und Nachbearbeitung darauf abgestimmt. Für ein unverbindliches Gespräch ruft ihn einfach an: 0173 8003928 (Michael Kersting, M.A.).
Ansonsten wünsche ich euch schöne Ferien.
P.S. Natürlich kostet das auch Geld, denn die Lebenshaltung will ja auch von uns bestritten werden. Das ist aber ein sehr gut investiertes Kapital, denn die Rendite sind glückliche und selbstbewusste Kinder mit Durchblick und realistischen Zukunftsperspektiven. Außerdem kann man auch via Antrag beim Amt für die Maßnahme Fördermittel beantragen.











